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em Saale brannte ein helles und flammendes Du, und auf dem gedeckten Theetiſch waren zwei eiter angezündet.
Auf einem Schemel neben dem Ofen ſaß Jenny, den Kopf auf die Hand geſtützt und blickte gedanken⸗ voll in das Feuer.
Die Maſorin hatte ſich ins Sopha geſetzt und ſtrickte ſchweigend an einem Strumpf.
— Meinſt Du nicht, Malinchen,— fing Jenny an, daß Fritz auf Stjernebro ſich ziemlich geändert hat?
— Nein, das finde ich nicht. Ach! Jenny, ich habe ihn ſo herzlich gern, ſeit unſerer Stockholmer Reiſe. Wie unermüdlich war er damals nicht und ſo gut und herzlich.
— Ja, und wie fremd iſt er jetzt nicht! Früher war er faſt täglich hier, und jetzt„.
— Iſt er ſo beſchäftigt mit Delby, welches er gekauft hat und Stjernebro einzuverleiben gedenkt.
— Vielleicht auch mit der jungen Wittwe, der Freiherrin A., welche Delby verkauft hat und den Frühling dort bleibt.
— Sie iſt in jeder Beziehung ein liebenswür⸗ diges Frauenzimmer; das wäre eine paſſende Partie für unſern Baron.
— Partie, Mama!
Jenny blickte auf zu der Mutter.
— Wird Silfverkrona ſich verheirathen?
— Nun, meine liebe Jenny,— ſagte die Majo⸗ rin lachend,— dazu hat er wohl das Recht.
— Kaum,— antwortete Jenny lächelnd, ſtand
von ihrem Platze auf und ging hin und ſetzte ſich


