Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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einem Ausdruck von Zärtlichkeit, die einen ganzen Himmel von Liebe in Albertinens Blicken her⸗ vorrief.

Durch eine Handbewegung verabſchiedete der Leibarzt Martha.

— Wie befindet ſich Ihre Gnaden heute?— fragte er.

— Gut.

— Hier habe ich einen ausgezeichneten Augen⸗ arzt Doktor Berg bei mir.(Das Wort„ſtröm⸗ wurde ausgelaſſen.)

Ihre Gnaden machte eine ſteife Kopfveérbeugung. Hierauf folgte eine Conſultation, welche damit ſchloß, daß Richard erklärte, er glaube mit Erfolg Ihre Gnaden operiren zu können.

Dann entfernten ſich die Aerzte und nachdem Albertine einige Worte der Liebe und der Hoffnung mit Richard gewechſelt, kehrte ſie ſeufzend zu ihrem Platz bei der Mutter zurück.

Die Novemberſonne ſchien bleich und matt auf Stockholms Straßen herab. In einem Zimmer, deſſen doppelte Rouleaur heruntergelaſſen waren, ſaß die Profeſſorin mit einer Binde vor den Augen. Der Leibarzt A. ſaß in einem Fauteuil und ſprach mit ihr.

— Eure Gnaden ſind alſo vollkommen zufrieden nit dem jungen Arzt, welcher die Operation ge⸗ nacht und Sie gepflegt hat?