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— Er war aber nichtsdeſtoweniger mit Charlotte Quickfelt verheirathet. Hier iſt der Beweis dafür,— der Major warf ein Papier auf den Tiſch.— Aber noch bleibt übrig zu erfahren, wo Charlottens Tochter ſich befindet, die am 12. Mai 18— geboren wurde; kurz nachher ſtarb die Mutter, nachdem ſie das neu⸗ geborene Kind Deinem Schutze anvertraut.
— Das weiß ich nicht. Charlotte hatte eine heilloſe Schande über mich gebracht, und ich hörte auf, mich als eine Verwandte von ihr zu betrachten.
— Aber ich nicht; darum frage ich Dich: was haſt Du mit dem Kinde angefangen, welches ſie Dir übergab.
Die Profeſſorin ſchwieg.
— Willſt Du, daß ich es Dir ſage?
— Gern, wenn Du es weißt.
— Du haſt dieſes Kind als Dienſtmädchen Deiner Tochter erzogen; Du haſt es für das Kind der Amme derſelben ausgegeben.
— Nun, wenn dem ſo iſt, wo befindet ſich dieſes arme Kind?
— Hier in meinem Hauſe, es iſt... Minna!
— Beweiſe, wenn Du es kannſt, daß dieſes Dienſtmädchen meine Schweſtertochter iſt.
— Ich kann es.
Der Major legte zwei Briefe vor; der eine war an die Schwägerin gerichtet, und darin erklärte die Profeſſorin, daß ſie es auf ſich nehmen wolle, für das Kind zu ſorgen, aber unter der Bedingung, daß
die Verwandtſchaft, in welcher ſie, Ekebergs Schwe⸗
ſter, zu der Verſtorbenen geſtanden, ein Allen verbor⸗
genes Geheimniß bleiben ſolle.
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