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welchen Schmerz ſein Mangel an Vertrauen mir be⸗ reitet hat.
Auf Kollinge angekommen, fand Harald Calla allein im gemeinſchaftlichen Arbeitszimmer.
— Erland iſt ſehr krank,— ſagte er und heſtete ſeine Augen auf Calla.
Der Arzt glaubt, daß das Leben in Frage tehe.
— Was fagſt Du? Iſt Erland krank?— rief Calla,— und geſtern war er noch geſund?
— Ja, geſtern Morgen;— aber es kann ja vom Morgen bis Abend ſich ſo viel ereignen, be⸗ ſonders wenn man, wie Erland, die Gewohnheit hat in der Nähe des Pavillons von Kollinge Nachts um Zwölfe zu promeniren.
Harald firirte Calla, welche nur ganz unbedeutend Farbe wechſelte, ohne daß ſie auf die Anſpielung antwortete.
— Calla,— fuhr Harald mit tiefem Ernſte fort,— Du erhieltſt vorgeſtern einen Brief von Er⸗ land, welchen Du bis jetzt nicht beantwortet haſt; auf dieſer Deiner Antwort beruht vielleicht ſein Leben. Ach, warum gabſt Du ihm nicht geſtern den Brief, dann hätte vielleicht die unglückliche Entdeckung beim Pavillon nicht ſtattgefunden, und er nicht zwiſchen Leben und Tod geſchwebt.
— Welche Entdeckung?— fragte Calla heftig.
— Laß uns einen Augenblick als Geſchwiſter mit einander ſprechen.— ſagte Harald und faßte


