Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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— Wenn Urda nicht bis vier Uhr fertig iſt, ſo fahren Papa und ich ab.

— Ich will die Kleider nicht anziehen.

— Dann mußt Du bleiben, wo Du biſt.

Als Urda Barbro die Treppe hinuntertrippeln hörte, fing ſie vor Aerger an zu weinen.

Als Barbro in die Hausflur hinunterkam, begeg⸗ nete ſie dem Capitain, welcher fragte:

— Nun, wie geht es, iſt Urda noch nicht ange— zogen? Laſſen Sie mich ſehen, daß Sie mir den Freundſchaftsdienſt erweiſen, es ſo einzurichten, daß ſie bald in Ordnung iſt, denn ich will ſie einmal den Leuten in einem ſchicklichen Zuſtande zeigen. Es würde mich, beim Teufel, ganz raſend machen, wenn wir nicht mit dem Mädchen nach Kollinge kämen.

— Seien Sie ruhig, ich habe eine Idee und Vetter wird in einer Stunde Urda anſtändig geklei⸗ det und fertig zum Abfahren ſehen.

— Gut, Barbro iſt, meiner Seele, das beſte Fahrzeug mit Schürzenſegeln, das ich je geführt habe, wenn ſie Urda gehörig getakelt nach Kollinge hinauslootſen kann.

Jetzt frage ich Sie alle, alte wie junge Leſerin⸗ nen, die Ihr aus dem unverheiratheten Stande herauszukommen wünſcht, und eine gewiſſe Perſon vom anderen Geſchlecht dazu auserſehen habt, Euch dazu zu verhelfen, ob nicht eine ſolche aufmunternde Rede von dem Auserkorenen im Stande ſein würde, das Unmögliche möglich zu machen? Gewiß iſt es, daß wenn Barbro gezwungen worden wäre Urda zu binden, um ſie zu bewegen, die Kleider an⸗