Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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— Aufrichtig geſprochen, ſo würde es mich recht freuen, wenn Urda nicht....

Weiter kam Harald nicht. In demſelben Au⸗ genblick fuhr die kleine Droſchke des Capitains vor den Eingang zum Wohngebäude.

Calla erhob drohend den Finger gegen Harald und ſagte:

— Böſe Wünſche werden niemals erfüllt.

— Es war dagegen einer der allerchriſtlichſten,— ſagte Harald andächtig.

— Du ſiehſt gerade aus, als wenn Du chriſt⸗ liche Wünſche hätteſt, Du! Warum wünſchteſt Du denn, daß Urda nicht kommen ſollte?

— Ich höre Onkels Tritte, aber ich wage aus lauter Furcht nicht die Augen aufzuſchlagen.

— Wegen was?

— Wegen Urda?

Calla fuhr fort zu lachen.

— Pfui! ſich ſo von einem Mädchen erſchrecken zu laſſen. Jetzt werde ich hingehen und ihr erzäh⸗ len, welchen Reſpect ſie Dir eingeflößt hat.

— Aus Gnade! ſage mir; hat ſie.. hat ie — Was denn?

— Einen Anzug!

Calla brach in ein ſchallendes Gelächter aus und Harald blickte auf. Mamſell Barbro trat jetzt hinein in das kleinere Vorgemach, wo die Jugend verſammelt war, um ſich zu den Frauen zu bege⸗ ben, welche in dem großen reſidirten.— Hinter ihr kam Urda. 3

Harald hätte beinahe einen Freudenruf ertönen