Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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ſie ſich nothwendig in alle Heirathsgeſchichten miſchen; aber ich verbiete es Ihnen, an ſolche Sachen zu denken.— Verſtehen Sie, ich gedenke doch nie nach Ihrem Compaß zu ſegeln, und Urda, ſieht die denn aus wie ein Fahrzeug, das bereit iſt aus dem Ha⸗ fen zu laufen?

Manſell Barbro antwortete nicht, ſondern fragte:

„Wollte der Couſin Etwas?

— Ja, gewiß wollte ich Etwas, da ich Sie hier aufgeſucht habe, aber dann kamen Sie mit Ihren Brautlaken und machten mich zornig.

— Nun, was war es denn?

— Es iſt von Milners hergeſchickt worden; wir ſind auf den Nachmittag eingekaden und Sie mit, das verſteht ſich. Jetzt will ich, daß Urda wie ein anſtändiges Frauenzimmer gekleidet ſein ſoll, und das müſſen Sie beſorgen, Barbro.

— Du lieber Gott! wie meint denn Conſin, daß das zugehen ſoll? Mir gehorcht ſie ja nicht.— Sie würde über Alles, was ich ſage, lachen und doch thun, was ſie will.

— Das iſt Barbro's eigene Schuld; warum ha⸗ ben Sie ſich nicht in Reſpekt geſetzt?— rief der Capitain hitzig.“.

— Couſin hat das ja ſelber nicht gekonnt,— ſagte Barbro.

— Ja ſo, Sie ſchlingern und wollen dem Steuer⸗ ruder nicht pariren.— Aber jetzt thun Sie mir, wie ich ſage ſonſt———

— Sonſt, ſagte Barbro fragend und blickte den Capitain mit einem ſonderbaren Blick an.

— Sonſt halte ich Sie für eine Seemöve,—