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Mola oder Tanz und Weltgeschichte : eine spanisch deutsche Erzählung / [von Eduard Maria Oettinger]
Entstehung
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entweder Ferſengeld geben, oder auf dem Poli⸗ zeiwachthauſe übernachten, denn keine ſchwarzäu⸗ gige Donna zieht ſie durch einen dunklen Gang und über eine Treppe, auf welcher das ewige Lämpchen vor dem Madonnenbildniß brennt, in ihre Schlafkammer hinauf.

Mola's Zimmer war klein, aber ungemein reich und zierlich eingerichtet. Der Monden⸗ ſchein, der weich und voll durch das offenſte⸗ hende Fenſter hereinſtrömte, machte jede künſtliche Beleuchtung überflüſſig.

Auf einem kleinen Tiſchchen ſtand ein Körb⸗ chen mit prächtigen friſchen Früchten, und dane⸗ ben eine Flaſche mit dem herrlichſten topasfarbe⸗ nen Weine.

Der Chiclanero warf ſich, als er oben an⸗ gekommen war, bequem in das Sopha, und Mola ſank auf einen Stuhl, und konnte ſich gar nicht faſſen vor Lachen über das Toben und Fluchen der Alguazils unter ihrem Fenſter.

Du ſtellſt ſaubere Geſchichten an, Juan, ſagte ſie endlich, noch immer von einem beinahe krampfhaften Lachen unterbrochen; wirklich vortreff⸗