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genblick zweifeln, daß ſie die Tochter des gro⸗ ßen Lontes ſei.
„Juan,“ ſagte dieſer jetzt zu ſeinem Neffen, indem er über die Schranke in den Circus blickte, und das Treiben des zweiten Stiers einen Augenblick ſehr ſcharf beobachtete,„Juan, ich weiß, Du biſt ein ſehr tüchtiger Junge und haſt ein furchtloſes Herz und einen ſtählernen Arm; aber nimm Dich dann doch ein wenig mit dem Burſchen da drinnen in Acht; er gehört zu den tückiſchen gefährlichen Beſtien, die nicht anſprin⸗ gen, ſondern warten. Sieh nur, wie er mit den armen Pferden umgeht.“
„Pah!“ meinte Juan der Chiclanero leicht⸗ ſinnig und ſorglos,„ich will ſchon mit ihm fer⸗ tig werden. Verlaßt Euch darauf.“
„Vater,“ ſagte jetzt Mola mit jugendlich fri⸗ ſcher vibrirender Stimme,„ich kann ſo nichts ſehen, hebe mich doch auf die Schranke hinauf.“
„Das geht nicht, mein Kind,“ ſagte Lontes, „die Stiere ſpringen manchmal über die Barriere, und wenn das nun gerade an der Stelle ge⸗ ſchehe, wo Du ſitzeſt.—“


