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— Ihr gebt mich dem Leben, der Hoffnung, dem Glauben zurück und macht mich auf ewig zu Eurer Schuldnerin. Meinem Vater alſo..2
— Soll— ich wiederhole es Euch— kein Haar gekrümmt werden..
— Und ſein edler Freund, Alerander Colin?
— In Kurzem wird er frei ſein!
— Ihr ſeid ein Engel an Güte!
— Ich bin nur ein ſchwaches Weib, gern aber helfe ich, ſo oft ich es vermag!
— O, ſo hatte er doch Recht! rief Eva, die ſich vom Sptrome ihrer Begeiſterung fortreißen ließ. — Wer hatte Recht? fragte die Gräfin.
— Der Hausarzt meines Vaters, Dr. Jeſſenius.
— Und was ſagte dieſer Mann?
— Gräfin Maria Magdalena iſt beſſer als ihr Ruf.
— Was frage ich nach dem Rufe? Ich nur weiß, was ich will! Und unbekümmert um des Pöbels neidiſches Geſchrei, verfolge ich entſchloſſen meine Bahn und zertrümmere— ſagt dieß Eurem Arzte— nur das, was mir hemmend in den Weg zu treten wagt. Geht mit Gott, Eva von Lobkowic! Unternehmt keinen Schritt zur Befreiung Eures Freun⸗


