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mit den Türken zu gedenken, hieße einen der wich⸗ tigſten Abſchnitte dieſer Epoche unberückſichtigt laſſen und dem Kaiſer und ſeiner Zeit gegenüber gerade Dasjenige verſchweigen, was Beide am meiſten be⸗ wegt und beunrubigt hat.
Dieſer unglückſelige Krieg— nach faſt zwan⸗ zigjährigem Frieden, welcher von Sultan Selim II. kurz vor ſeinem am 12. December 1574 aus Trunk⸗ ſucht erfolgten Tode abgeſchloſſen und von deſſen Nachfolger Murad III. aus den bereits bekannten Urſachen 1592 neu begonnen worden war,— hatte gleich beim Ausbruch in Croatien und Ungarn ſo großen Schrecken und ſo allgemeine Beſtürzung er⸗ regt und gleichzeitig ſo arge Verwüſtungen in ſeinem Gefolge geführt, daß das Anfangs kleine, kaum fünf⸗ tauſend Mann zählende und ſorglos überrumpelte Ungarheer, unter Anführung des eroatiſchen Banus Thomas Erdödy, des Befehlshabers von Carlſtadt, Andreas von Auersperg, und des böhmiſchen Feld⸗ herrn Rupert von Eggenberg von dem an Zahl ſechsfach überlegenen Feinde auf allen Puncten ge⸗ ſchlagen und zurückgedrängt ward.
Der halbe Mond, der ſiegreich weiter vorwärts drang, hatte auch in Böhmen ſolche Beſtürzung verbreitet, daß die Stände ſofort zweitauſend Reiter


