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Weib und Kind zu Hauſe und geht zu ſeiner Erho⸗ lung abermals auf Reiſen; zuerſt nach Caſſel an den Hof des Landgrafen Wilhelm, der gleichfalls Sternſe⸗ her iſt und ſeinen berühmten Gaſt mit großer Feier⸗ lichkeit empfängt; von Caſſel nach Frankfurt, von Frankfurt nach der Schweiz und Italien, geht von Venedig nach Mailand, von Mailand nach der Schweiz zurück, von Baſel nach Augsburg und von Augsburg nach Regensburg, um hier am 1. November 1575 der prachtvollen Krönung Rudolphs zum römiſch⸗ deutſchen König beizuwohnen.
Hier macht er die Bekanntſchaft des Monarchen, der ihn zur Tafel zieht und wegen ſeiner Kenntniſſe liebgewinnt. Hier iſt's, wo Tycho ihm das Horo⸗ ſtop ſtellt und den Rath ertheilt, ſich niemals zu verheirathen, weil er im Buche der Sterne geleſen, daß Rudolph an ſeinen Söhnen keine Freude erle⸗ ben, ja, daß Einer darunter ſogar nach deſſen Leben trachten und er ſelbſt(der Vater) ſich wie ſein er⸗ lauchter Oheim Philipp Il. von Spanien gezwungen ſehen würde, den ungerathenen Sohn, der ihm gro⸗ ßen Kummer bereitet, gewaltſam aus der Welt ſchaffen zu laſſen.
(Alſo ſchon damals hatte Rudolph aus Furcht, einen Don Carlos zu erzengen, den Beſchluß gefaßt,


