Teil eines Werkes 
1. Band (1856) Kaiser Rudolph II. und seine Zeit
Entstehung
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erſtaunt das große Maul und die kleine Lederkappe von ſeinem Strohſchädel riß und freundlich grinzend an ſeinen Schenktiſch eilte, um dort das blanke fun⸗ kelnagelneue Goldſtück zu wechſeln. Meiſter Zdenko (dort ſitzt das Großmaul und kann es Euch beſtä⸗ tigen) gab dem Fremden das übrige Geld zurück, und begleitete ihn unter tauſend Kratzfüßen mit der ehrfurchtvollen Bitte, recht bald wieder zu kommen, bis zum Platze hinaus, wo der Fremde mit ſeinem weißen Mantel und ſeinen ſchwarzen Trabanten vor den Augen des Wirthes wie ein Geſpenſt verſchwand. Seine beiden Hunde aber hörte er ganz deutlich bellen, ohne etwas anderes als ihre feurigen Schwänze zu ſehen, die wie brennende Pechfackeln das Dunkel der Nacht erhellten.

J das iſt ja ein wahrer Höllenſpuk, liſ⸗ pelte der Schneider, dem bernſteingelber Angſtſchweiß auf die Stirne trat.

Das Schlimmſte kommt erſt! Als Zdenko zurückgekehrt wieder an den Schrank trat, um ſich in der Freude ſeines wurmſtichigen Herzens noch einmal die hübſche Zeechine zu beſehen und ſie dann ſeiner Alten zu zeigen, da hatte ſie ſich denkt Euch, Gevattern, ſeinen Schreck! in nichts⸗ nutziges Kupfer verwandelt.