Teil eines Werkes 
3. Band (1845)
Entstehung
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Anblick wird mich an ſchoͤnere Tage erinnern.. Montholon, auf dem Camin ſteht die kleine Buͤſte des Koͤnigs von Rom... geben Sie ſie mir. Da es dem aͤrmſten der Väter nicht vergonnt iſt, ſein Kind, ſein ſchoͤnes Kind, ſein einziges Kind in ſeine Arme zu ſchließen, ſo will er den kalten Marmor kuͤſſen. Nicht wahr, meine Herren, die Buͤſte ſieht ihm aͤhnlich? Mein lieber Sohn, mein armer Sohn! Eine halbe Welt hatte ich fuͤr Dich

erobert, Alles, Alles hat man mir genommen...

jetzt kann ich Dir nichts mehr hinterlaſſen, als meinen Namen und meinen Segen.

Der Kaiſer druͤckte die Statue an ſein Herz und kuͤßte ſie.

Lieber theurer Sohn, raͤche die Schmach Deines Vaters, zeige, daß Du ſeiner wuͤrdig biſt! O, wie das nagt, wie das wuͤhlt in meinen Ein⸗ geweiden, Kohlen gluͤhen in meinem Innern... ich moͤchte mir mein Schwerdt in den Leib ſtoßen, um meinem Schmerz eine Grenze zu ſetzen. Schließe das Fenſter, Marchand, das iſt nicht die Sonne von Auſterlitz, das iſt nicht der Himmel von