Dreizehntes Capitel.
Frau von Pompadvur und der Tambvur. (1746.)
Eines Morgens kam ein junger Tambour.
— Wohnt hier Frau von Pompadour? fragte er den Kammerdiener, der gravitaͤtiſch im Lehn⸗ ſtuhl ſaß und eine Zeitung las.
— Ja, was wollen Sie?
— Ich will angemeldet ſein, erwiederte der brusque Tambour und ſetzte ſeine Trommel nieder.
— Wer ſind Sie? fragte Gourbillon, den Fremden vom Czako bis zur Fußſohle meſſend.
— Ich bin Tambour, wie Sie ſehen.
— Ihr Name?
— Ich heiße Poiſſon und bin der Cvuſin der Frau Marquiſe, ſprach der ſtolze Trommelſchlaͤger


