Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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309 um ihn zu feſſeln, doch vergebens. Schon am andern Morgen war er ihrer uͤberdruͤßig und ſo kam es, daß der Thron der Chateaurour eine Zeitlang unbeſetzt blieb.

Um dieſe Zeit gab die Stadt Paris zur Ver⸗ mählungsfeier des 13 jaͤhrigen Dauphins mit der Infantin Maria Thereſia ein Maskenfeſt im Hötel de Ville. Die Stadt hatte eine aus den reichſten Buͤrgern erwaͤhlte Deputation nach Verſailles ge⸗ ſchickt, um auch den Konig einzuladen. Die De⸗ putirten harrten im Vorſaal auf die Antwort Sr. Majeſtat. Ludwig ſchien wenig Luſt zu haben, die Einladung anzunehmen.

— Ew. Majeſtaͤt, ſprach der Kammerdiener, ſollten dieſen Ball nicht verſaͤumen; die gute Stadt Paris hat die ſchoͤnſten Frauen dazu einge⸗ laden... es waͤre leicht moͤglich, daß eine unter ih

— Gut, ſag' den Leuten, daß ich kommen werde, ſprach der Koͤnig.