Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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Pinetti hatte bereits zehn bis eilf Kunſtiſtuͤck⸗ chen gezeigt, aber keines von Allen hatte großen Effect gemacht.

— Dieſer Magier wird etwas langweilig, lis⸗ pelte die Herzogin von Chateauroux.

— Nur Geduld, theure Freundin, das Amuͤ⸗ ſante kommt vielleicht erſt ſpater, meinte der Koͤnig.

— Messeigneurs et Dames! ſagte Pinetti, der, beilaͤufig geſagt, ſchon etwas zu ſchwitzen an⸗ fing, hier iſt eine weiße und eine ſchwarze Taube. Mit Ihrer Erlaubniß werde ich beiden die Koͤpfe abſchneiden.

— Die armen Thierchen, jammerte die Her⸗ zogin von Chevreuſe, die zur Linken des Koͤnigs ſaß.

— Sein Sie unbeſorgt, ich habe die Kraſft, ihnen die Koͤpfe wieder aufzuſetzen.

Er nahm drei elfenbeinerne Kaͤſtchen und zeigte, daß ſie leer ſeien. Dann nahm er die beiden tod⸗ ten Tauben und ſteckte jede in eines dieſer Kaͤſt⸗ chen, dann nahm er ihre beiden Koͤpfe, ſteckte ſie in das dritte Kaͤſtchen, das in der Mitte ſtand, und verſchloß nun alle drei Käſtchen.