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— Cardinal, murrte Heinrich, was ſprecht Ihr da von Blutgeruͤſt.
Sire, ſprach Richelieu, ich ſehe hier mehr als einen Kopf, der reif iſt fuͤr den Grsve⸗Platz.
— Ich bitte Euch, Cardinal, ſtoͤrt nicht meine gute Laune. Kommt, laßt uns lieber Schach ſpielen.
Einer der Pagen brachte ein Schachbret. Das Spiel begann, der Tanz waͤhrte fort.
Richelieu, deſſen Blicke und Gedanken nur auf die Koͤnigin und ihren Guͤnſtling gerichtet waren, machte oft falſche Zuͤge.
— Ihr ſeid ſehr zerſtreut, Cardinal. Mit meinem Faͤhnchen nehmt Ihr Euren Thurm. — Verzeihet, Sire, es blenden mich die vie⸗ len Lichter.
Richelieu warf ſeine Blicke auf die Koͤnigin, die eben eine Roſe auf die Erde fallen ließ; Bucking⸗ ham, der dieſen Wink verſtanden hatte, hob ſie eilig auf.
— Schach dem Koͤnig! rief Ludwig.
— Bei meiner Treue, meinem armen Koͤnig


