Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
Entstehung
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voll gegruͤßt und ein paar Worte mit ihr gewech⸗ ſelt, ſie zum nächſten Tanze engagirte. Mit ge⸗ ballten Faͤuſten und verbiſſenem Zorn, ſah er, wie das liebende Paar, weltvergeſſend, himmelträu⸗ mend, an ihm voruͤberflog.

Georg von Villiers, murmelte er zaͤhne⸗ knirſchend vor ſich hin, Herzog von Buckingham, der du ſo ſtolz auf mich hernieder ſiehſt, zittre vor der Rache des Cardinals von Richelieu. In mei⸗ ner Hand liegt dein Geſchick. Dich und die Koͤ⸗ nigin, die du liebſt, kann ich vernichten. Anna von Oeſtreich, du ſtolzes Weib, warum haſt du meine Liebe verſchmaͤht? Glaubſt du, Richelieu ſei minder maͤchtig als Buckingham? Ein Wort von mir, und Ludwig, dein Gemahl, der Spiel⸗ ball meines Willens, laͤßt dich vor die Schranken meines Parlaments ſchleppen, ein Wort von mir und deine Richter verdammen dich ein Wort von mir, und du traͤgſt wie Anna Boulen und Ca⸗ tharina Howard, deinen Kopf aufs Blutgeruſt.

Das letzte Wort betonte Richelieu ſo laut, daß der Koͤnig es vernahm.