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then ſeiner Mutter in die Heirath ſeiner Schweſter willigte*).
Margarethe ſetzte ihr zugelloſes Leben fort.
— On est sans ame quand on est sans amour, ſagte ſie bald nach ihrer Vermaͤhlung zur Herzogin von Nevers, die einen ihrer Freunde, den ſchoͤnen Juͤngling La Mole in die Arme der Koͤnigin fuͤhrte. La Mole aber und Coconas, der Guͤnſtling der Herzogin, ſtarben bald darauf als Theilnehmer an der Verſchwoͤrung des Her⸗ zogs Franz von Montmorency, der ſich an die Spitze der unzufriedenen Katholiken geſtellt. Mar⸗ garethe, die den Kopf ihres Lieblings heimlich ent⸗ wenden ließ, beerdigte ihn mit eigenen Haͤnden zu Montmartre in der St. Martinsrapelle. Nur kurze Zeit betrauerte ſie den Verluſt dieſes Juͤng⸗ lings, den ſie und Du Perron als Hyacinthe in
*) Vom König erhielt ſie eine Mitgift von 300,000 Thlr.(den Thlr. zu 54 Sous gerechnet), von der Königin Mutter 200,000 und von ihren beiden Brüdern Franz und Heinrich 30,000 Thlr. Außerdem erhielt ſie das Palais Vendome.


