Teil eines Werkes 
1. Band (1845)
Entstehung
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2⁵

Wange herab. Sie ſagten ſich noch einmal Lebe⸗ wohl und ſchieden dann mit ſchwerem Herzen.

In Paris angekommen, ſtieg ſie bei dem reichen Financier Zamet, ci-devant Schuhmacher Hein⸗ richs III., ab, der zur Feier ſeiner hohen Gaſtin ein Feſt veranſtaltete, das am 10. April, am Vor⸗ abend vor Oſtern, auf ſeinem Landgut, in der Naͤhe von Paris, gefeiert ward. Gabrielle wurde dort wie eine Koͤnigin empfangen und gleichſam im Triumph in den feſtlich geſchmuͤckten Garten eingefuͤhrt. Junge Maͤdchen in weißen Kleidern ſchritten voran, um den Weg, den Gabriellens Fuß betrat, mit Blumen zu beſtreuen. In einer großen Lonicera-Laube hing Gabriellens und des Koͤnigs Bild, mit Guirlanden bekraͤnzt. An jedem Baume hingen Feſtons mit den Buchſtaben G. H. und uͤber dieſen beiden eine Krone aus Lorbeer und Myrthe geflochten.

Man ſetzte ſich zur Tafel. Es wurde auf ſil⸗ bernem Service geſpeiſt. Ein Toaſt folgte dem andern und jeder huldigte der reizenden Gabrielle.

Am Schluß ſang man einſtimmig das Volkslied: 10*5