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— O wendet Euch nicht ab es iſt ſo ſchoͤn, auf Eurer Wange Hermelin den Purpur holder Scham zu ſehn. Vergoͤnnt mir Eures Auges Licht und hoͤrt mich an: Seit jenem Tage, an dem, auf mein Geheiß, Ihr an dem Hof er⸗ ſchient, ſeit jenem Augenblick, wo ich zum erſten Male Euch geſehen, fuͤhl ich fuͤr Euch, was ich fur Keine noch gefuͤhlt. Ich lieb Euch, Frangviſe, lieb Euch Eurer Schoͤnheit, Eurer Tugend willen und kann nicht laͤnger leben ohne Euch. Im Staube liegt vor Dir Dein Konig, er kuͤſſet Dei⸗ nes Kleides Saum und fleht Dich an um Gegen⸗ ebe
Franz beugte ſeine Knie. die Graͤfin erhob ihn raſch und ſank, mit Freudenthraͤnen in den Augen, an ſeine Bruſt.
— Wer dieſem Koͤnig widerſtehen kann, iſt mehr als Weib, rief Frangoiſe de Foir, in Wonne aufgeloͤſt. Mein koͤniglicher Herr, hoͤrt nun auch mein Geſtaͤndniß an. Auch ich hab' Euch im Stillen laͤngſt geliebt, geliebt mit allen Kraͤften
meiner Seele... O ſuͤße Wonne, daß ich es 0*


