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für ſeinen Theil, hätte es gerne geſehen, denn ſolch einen Schwie⸗ gerſohn bekam er nicht wieder; aber freilich hatte ihm Guſtelchen auf der Heimfahrt ohne Hehl geſagt, ſie werde lieber ſterben, als des Alten Frau werden, und wie es mit dem Ferdinand ſtand, wußte er auch genau, viel genauer, als früher.
Die unangenehme Stellung Eidam's bei dieſen Eröffnungen wurde dadurch gehoben, daß der Stadtſchreiber eintrat, um nach Berlefic's Wunſch die Ausgleichung ſeiner Forderungen an die Wink'ſche Nachlaſſenſchaft mit dem zu zahlenden Kaufſchilling vorzu⸗ nehmen. Er ſchob ſich und hinterbrachte ſeiner Tochter die Sache, die ſeelenfroh war, während der Vater ihr über die Behandlung Berleſick's auf dem Schiffe nachträglich noch einmal den Text las und den Kümmel rieb, wie er es während der Fahrt ſelbſt mehrmals insgemein gethan hatte, ohne aber den geringſten Erfolg zu erzielen.
Niemand bedauerte aufrichtiger und aus treuerem Herzen dieſe Wendung der Dinge, als der ehrliche Cantor und ſeine Frau, die ihrer Pathe großes Glück frohlockend begrüßt hatten.
Berlefick's Herz war ſeitdem leicht und froh. Er ſang und pfiff ſogar, wenn er nicht rauchte, was Roſina nie erlebt hatte und nicht verſäumte, der Jungfer Guſtelchen zu berichten, die ſich
ſo herzlich darüber freute, daß auch dieſe Freude der alten Roſina ein Räthſel blieb.
In Berleſick's Thun war auch darin eine Aenderung einge⸗ treten, daß er, obgleich das Wetter noch lange hin ſchön blieb, nicht mehr auf ſeinen Berg, auf ſein Lieblingsplätzchen ging. Das hatte aber ſeinen Grund darin, daß es mit Pitt's Bekenntniß auch herausgekommen war, wo er ſeinen Wein verborgen hatte. Damit war ihm ein Reiz des Plätzleins geraubt. Er lebte überhaupt eingezogener und ſtiller; ging bloß zu den Arbeitern im Nebenhaus und leitete die Einrichtung, und Abends machte er einen Spazier⸗ gang. Begegnete ihm da der Herr Rector und ſeine Ehehälfte mit der von ihnen unzertrennlichen Raiſonnir-Raspel, ſo war Berleſick
höchſt höflich, aber von drüben herüber grollten ihn zornige Blicke
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