Teil eines Werkes 
12. Band, Neue Folge : 4. Band (1856)
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Breſt zurück und machte nur noch die Reiſe nach Trinidad zu den Seinen, wo er dann bis zu ſeinem Tode blieb.

Die Kriegszeiten kamen ſchnell. Alle Verbindung mit Frank⸗ reich, zu dem Belgien gehörte, war unterbrochen. Mein Vater konnte nicht ausführen, was er ſich gelobt. Auf ſeinem Todtbette machte er mir es zur FPflicht, ſeinen Retter aufzuſuchen, und an ſeiner Statt zu thun, was er nicht konnte. Nach meines Vaters Tode und nach wieder hergeſtelltem Frieden verkauften wir unſere Pflanzung auf Trinidad und zogen nach Hamburg. Alle Erkun⸗ digungen, welche ich einzuziehen mich bemühte, blieben erfolglos und erſt jetzt eile ich nach Oſtende, um vielleicht den Kindern des Mannes zu vergelten, was er an meinem Vater Fethan. Glauben Sie mir, ſchloß er, es waren Umſtände, über die ich nicht gebieten konnte, welche die Ausführung des Planes, ſelbſt nach Oſtende zu gehen, bis jetzt verhinderten; dennoch hoffe ich zu Gott, daß ich den Mann finden werde oder die Seinen.

Wiſſen Sie denn ſeinen Namen? fragte ich.

Ich glaube, daß er Jan Cornelis hieß, erwiederte er. Wie aber dem auch ſei, nicht alle Tradition von jenem Ereigniß wird ja vertilgt ſein.

Darf ich Ihnen zu dem Werke, welches Sie vorhaben, meine Hilfe anbieten? fragte ich.

Die nehme ich um ſo dankbarer an, ſagte er,als ich wohl fremden Beiſtandes bedürftig ſein werde.

So wollen wir, wenn wir erſt feſten Fuß in Oſtende gefaßt haben werden, unſern Operationsplan entwerfen, ſagte ich.

Der Dampfer landete bald in Cöln. Das Wetter hatte ſich gebeſſert und verhieß auf Morgen einen ſchönen Tag.

Es blieb uns noch Zeit genug, die Merkwürdigkeiten Cölns anzuſehen. Hier war ich kundig und konnte Verhägen's Führer werden, was uns noch enger verband.