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I.
Es iſt eine helle Luſt und Herrlichkeit um ein fröhliches Wanderleben! Aber es wird alle Tage ſeltener, weil die Dampfer und Eiſenbahnen die letzten Reſte der Poeſie des Wanderns zu Grabe tragen, von dannen keine Auferſtehung iſt. Durch die Welt raſen, Alles nur im Fluge betrachten, haſchen und weiter eilen, iſt jetzt an der Tagesordnung. Das iſt ja eben das Charakteriſtiſche des heutigen Treibens, daß es aller Tiefe, Innigkeit und Gemüth⸗ lichkeit ermangelt; daß Alles nur auf Oberflächlichkeit und Schminke hinausläuft; daß es genügt, ſagen zu können: ich bin da geweſen; daß engliſche Touriſtenart im ordinärſten Sinn überall gilt.
Das Paradies iſt immer ein verlornes; das goldene Zeitalter liegt immer in der Vergangenheit und das Sehnen, das ſonſt in die Zukunft ging, wendet ſich heute rückwärts. Nicht einmal ein Januskopf iſt einen Pfifferling oder Fettmännchen werth!
Miſerable Zeit! Miſerable Welt! Miſerables Treiben! In meiner Jugendzeit ſah man noch überall Leute mit dem Ranzen auf dem Rücken wandern. Wo's ſchön war, weilte man und genoß. Man ſah den Dingen in die Augen und nahm einen bleibenden Eindruck mit. Heutzutage ſieht man ſelbſt die Maler, die noch Poeſie im Leibe haben ſollten, nur ſehr ſelten wandern;ſelbſt die Studenten, die verkörperte Jugendpoeſie, die noch auf Mondſchein, Vergißmeinnicht und Mai, jnclusſpe Nachtigallen, Masliebchen und Veilchen etwas hielt, ſie ſind Philiſter geworden, tragen Fracks, Glacéhandſchuͤhe und rauchen Cigarren.
N. F. MI.
Noch eine Sorte iſt übrig geblieben aus dem großen Schiffbruch des poetiſchen Lebensgenn


