Richtung des Tons ermittelt haben. Sie blickte zu meinem Sitz, und die Neugierde, die Wirkung meines Katzentones zu erforſchen, ließ mich in dieſem Augenblicke meinen Kopf hinter dem Erlen⸗ ſtamme, der mich verbarg, hervorſtrecken. Sie ſah mich.
„Ach, du Garſtiger!“ rief ſie mit komiſchem Unwillen aus; „was erſchreckſt du mich denn ſo?“ Ehe ich antworten konnte mochte in ihrer Seele die Neugierde wach geworden ſein.„Was machſt du denn da?“ fragte ſie. Ehe ich aber auch dieſe Frage zu beantworten vermochte, war ſie ſchon herbeigehüpft, leitete ſich von Weide zu Weide und, ſich an einem Aſte der Erle erfaſſend, ſchwang ſie ſich zu der Stelle herüber, wo ich ſaß.
Laut lachend ſtanden wir einander gegenüber.
Vergebens wollte mich Röschen zurechtweiſen, daß ich ihr Schrecken verurfacht; es gelang nicht und dieſer Verſuch ging im Lachen unter.
„Sag', was machſt du da?“ fragte ſie wieder.
„Du ſiehſt's ja, ich angle.“
„Ach, wie ſchön iſt's hier!“ rief ſie aus, indem ſie ſich umſah.„Haſt du dir das Sitzplätzchen ſo ſchön gemacht?“
„Freilich, wer denn ſonſt?“ ſagte ich ſelbſtgefällig.
„Ei, ſieh' mal, das hab' ich gar nicht gewußt!“
„Es weiß es auch Niemand als ich und du.“
„Biſt du oft hier?“
„Alle Tage gegen Abend, und Samſtags und Sonntags den ganzen Nachmittag.“
„Ach,“ rief ſie und klatſchte in die Händche allemal kommen und wir wollen hier ſpielen!“
„Komm du nur, Röschen,“ ſagte ich;„ich aber du mußt auch das Plätzchen nicht verrathen.“
„Gewiß nicht.“
In dieſem Angenblicke zuckte es an der Angel. Ich war ein viel zu heftiger Angler, als daß ich trotz des Geſpräches mit dem
ſo will ich
Kinde den Kork aus dem Auge hätte laſſen ſollen. Ich zog raſch
heraus und ein Fiſchlein zappelte an der Angel.
immer da,
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