Schier ſelbſt in ſie, bin alſ tzen's Liebe 4 „Bekannt mit den Verh
ältniſſen,
Conceſſion, hier die Zweite zu errichten. Daß Sie ärgerlich † dieſe Zweite ſeien, konnte ich mir denken, und beſtätigte Julchen. — Grrade in dieſer Zeit verläßt Sie Ihr Gehülfe. Julchen ſchickt
ihren Fritz her, damit ihn ohne Anſtand und Aufſehen die guten Eltern kennen lernen können. Daß ſie ihn liebgewönnen, wußte Julchen im Voraus und rechnete euu daß ihre gute und richtig urtheilende Mutter bei ihm die Abne gung gegen uns 99r würde fahren laſſen.
„Bei dem Vater rechnete ſie aufch richtige Würdigung wahrer Tüchtigkeit der Kenntniſſe und des Charakters. Ich alter Narr wurde beauftragt, unter falſchem Namen herzugehen, und die künf⸗ tige Wohn⸗ und Werkſtätte einzurichten. Voila tont!
2„Nun ſagen Sie Ja, und Alles iſt gut. Julchen wird glück⸗ lich, bleibt bei dem guten Mütterchen, und die Zweite iſt fortab
1 tein Dort in Ihrem Auge, Herr Collega!“ Die Alten rieben ſich die Stirne.„Alle Welt!“ rief plötzlich Madame Rühle,„Sie bekommen Beſuch!— Es fährt ein Wagen vor!“ „Seien Sie ruhig!“ ſprach der Oheim,„Sie erlauben nur einen Angenblick.“— Er ging.
„Das iſt eine verwetterte Geſchichte, Settchen!“ ſprach Rühle,
was meinſt du dazu?“ „Ja ſagen!“ war die lakoniſche Antwort. 8„Meinetwegen!“ entgegnete er— und in dem Momente ging die Thür auf und— Julchen am Arme des Gehülfen Fritz Her⸗ bert trat herein. Sie flog erglühend der Mutter in die Arme. Fritz trat zu Rühle.„Vergeben Sie,“ ſagte er,„das ganze Poſſenſpiel ging von Julchen aus. Zürnen Sie mir nicht!“— „Sie Galgenvogel!“ lachte Rühle.—„Laſſen Sie mir nur ſolche Poſſen in Zukunft, ſo mags hu


