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„Bei meiner Baſe in Flohnheim,“ entgegnete ſie.
„Da wirſt du wohl nicht mehr an mich gedacht haben?“
„Ei,“ rief ſie, mich ſchalkhaft anlächelnd,„wer wird auch ſo an die Buben denken? Was bildeſt du dir ein?“
„Aber ich habe ſtets an dich gedacht und bin ſo traurig geweſen, als ich dich nicht mehr in Bingen fand, daß ich alle Luſt am Leben verlor.“
„Ei, wer wird ſo thöricht ſein!“ lachte ſie.
„O du leichtſinnig Mädchen,“ rief ich trauernd aus,„du weißſt nicht, was es heißt, ſich recht lieb haben.“
„Muß ich dir das denn ſagen?“ flüſterte ſie kichernd.
„Haſt du mich denn lieb, Lieschen!“ fragte ich dringend und ſtürmiſch.
„Sie ſchwieg; aber ſie ließ mir ihre Hand.“
„Geh', ſag's, Lieschen,“ flehte ich⸗
„So was ſagt man nicht;“ rief ſie ſchelmiſch und wollte fort. Ich hielt ſie.
„Lieschen,“ ſagte ich,„iſt ein Schmied in Weinheim?“
„Gewiß!“
„Braucht er einen Geſellen?“
„Das weiß ich nicht; warum denn?“
„Ich will hinkommen, um dich alle Tage zu ſehen, und wenn ich umſonſt bei ihm arbeiten müßte.“
Das kannſt du ſparen; denn mein Vater zieht hierher
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und dann ſind wir ja Nachbarsleute und ſehen uns alle Tage hundertmal.“
„Heida!“ rief ich,„ſo bringen mich zehn Gäule hier nicht weg!“
„Ziehſt du gerne her, Lieschen?“
„Wenn— du— da bleibſt!“ raunte ſie mir ins Ohr und huſch! wie der Blitz war ſie weg und im Hauſe.
„Nun wußte ich's, daß ſie mich lieb hatte, und es kam eine Wonne in meine Seele, wie ich ſie nie gefühlt. Hinauf konnte ich nicht mehr gehen; ich blieb noch ſitzen bis die Gäſte weggegangen


