Eine Nacht. 287 glücklich, um baare Wirklichkeit zu ſein; ich habe Sie in Verdacht, daß Sie uns einen Roman erzählten!
Ich weiß nicht, ob Ihr Verdacht für meine Erfin⸗ dungsgabe ſchmeichelhaft iſt. Uebrigens ſteht Ihnen frei, meine Gattin darüber zu examiniven, ſobald ſie von ihrer Badereiſe zurück ſein wird. Und ſollte wirk⸗ lich hie und da ein Körnchen Dichtung mit untergelau⸗ fen ſein, ſo beruf' ich mich auf das Wort unſers größ⸗ ten Dichters:
Giebt's ein Geſpräch, wenn wir uns nicht betrügen,
Mehr oder weniger v—
So ein Ragout von Wahrheit und von Lügen,
Das iſt die Kocherei, die mir am beſten ſchmeckt.
Aber ich glaube, es wird Zeit ſein, aufzubrechen.


