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ſpiele aus dem Leben bekannter und berühmter Men⸗ ſchen anführen, wenn es meine Erzählung nicht zu weit abführte von ihrem nahen Ziele; kennten wir aber das inwendige Leben der Menſchen genauer, wir würden mit Dank gegen Gott erkennen, wie ein Sterbe⸗ fall in der Familie, eine ſchwere Krankheit, ein plötz⸗ liches Unglück, ein unerwartet eintretendes Ereigniß, eine plötzliche Rettung aus großer Gefahr, ein erſchüt⸗ terndes Naturereigniß— den Menſchen von ſchlim⸗ men zu beſſern Wegen, von der Bahn des Laſters auf die Wege der Gottesfurcht führten; den Leichtſinnigen ernſt; den Hartherzigen ſanft, den Feindſeligen verge⸗ bend und milde machten.— Das nennen dann die armſeligen, blinden, glaubensarmen Menſchen: Zufall — während ſie doch wiſſen ſollten, daß kein Haar von unſerm Haupte fällt, ohne den Willen deſſen, der ſie alle gezählt; wiſſen ſollten, daß der Wille des Herrn
die Welt und die Ereigniſſe in ihr lenkt und Alles nur
kommet, weil Er es ſo will und dabei unendlich höhere Abſichten hat, als wir, Söhne des Staubes, es faſſen und begreifen können. Könnten wir, wie es der All⸗ wiſſende konnte, in die Herzen der Menſchen, in das ſpätere Leben derjenigen blicken, welche gerettet aus dem furchtbaren Ereigniſſe des Erdbebens hervorgin⸗ gen, welches die reiche, üppige Stadt Liſſabon im Zeit⸗ raume weniger Stunden in ein großes Grab, in einen wüſten Trümmerhaufen verwandelte, welche Aenderun⸗ gen des Sinnes, der Gefühle, der Lebensanſichten und
Richtungen, welchen Bekehrungen von der Sünde zu
Gott würden wir begegnen!
Wohl dem, der ſolcher Strafgerichte nicht bedarf, daß ſeine Seele den Herrn erkenne und fürchte! Wohl


