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„Warum ſoll ich denn Braut ſeyn?“ fragte das Fräulein die Schwätzerin.
„O, das weiß man ſchon!“ entgegnete dieſe.„Bald wird das ganze Schloß der gnaͤdigen Braut entgegen jubeln. Horen Sie Fräulein! Die Equipagen von Graf Clary fahren vor;— und nun Henneberg— und wieder zwei Wagen.— Gnadiges Fräu⸗ lein, um Gotteswillen, machen Sie die Toi⸗ ktte!— Geſchwind— Befehlen Sie das Atlaskleid, die Spitzenrobe— nehmen Sie Brillanten oder Perlen?“ So trieb die Zofe,
vis nach langen Debatten ihre Herrſchaft vom großen Lüſtre im vollen Coſtum abgeſpiegelt
ward.
Eliſabeth hatte himmelblau Atlas mit ro⸗ ſafarbenem Gürtel gewählt. Ein Perlenband umſchlang den lieben Hals und durchzog das Lockenhaar.— Jetzt ſchellte es an der au⸗ ßern Thuͤr des Vorzimmers; Liddy eilte hin⸗ Mit einem köſtlichen Strauß rother Roſen kehrte ſie zuruͤck, ihn dem Fraulein uͤberrei⸗
chend. Cliſabeth erblickte auf dem weißen
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