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von Schuldloſigkeit und Schlummer hold ver⸗
klärte Antlitz der geliebten Dochter kam ihm entgegen. Sie lächelte, und die Lippe ward bewegt, als ſpräche ſie mit dem Friedensen⸗ gel, der ſie umſchwebte. Mit dem Ausdrucke väterlichen Wohlwollens betrachtete der Frei⸗ herr das himmliſche Geſicht; da ſprach es leiſe: „Mein Einziger, Du wirſt mich nicht verlaſ⸗ ſin— ich bin ja ewig Dein!“—
„Eliſabeth!“ rief der Freiherr„ und fuhr leicht üͤber die Stirn der Träumenden. Sie entwand ſich dem Schlummer, und fragte, ob das Wirklichkeit ſey. Denn in der Galla⸗ Uniform der Landſtaͤnde erblickte ſie den Va⸗ ter, wie er die glänzendſten Roben, Spitzen von Brabant, und Brillant-Garnituren vor ihr ausbreitete.„Vater!“ rief ſie,„biſt Du es denn, oder iſt's Traum?“
„Erhebe Dich, meine Dochter!“ ſprach der Freiherr, indem er einen feierlichen Ernſt
annahm. Eliſabeth ſah ihn in ſchweigender Verwunderung an.
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