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Der Unbekannte : Novelle / von K. Eduard von der Oelsnitz
Entstehung
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lichkeit fahen: wo der Ritter quszog zum blu⸗ tigen Kampf, und kam er heim, der Frauen Sittſamkeit ihn hold begrüͤßte, und zarte Hände den Eiſenpanzer vom Herzen loßten

Wo beim hellen Becherklang Der Minneſaͤnger lieblich ſang.

Er ſah hinguf und rief;Zwei Dinge ſind groß, ewig ſchön und wahr; der ge⸗ ſtirnte Himmel über uns, und das Gluͤck un⸗ endlicher Liehe in der ahnenden, fuͤhlenden Bruſt!

Unaus ſprechliches bewegte ſeine Seele; da

tönte es plotzlich in des Entzuͤckten Träume:

Sey mir gegrüßet in der Burg Deiner Vä⸗

ter! Und vor ihm ſtand die Aeltermutter.

Ich komme ſprach ſie,von einer gro⸗

ßen Abſchiedsſtunde, die mich von allen Gu⸗

tern und Hoffnungen dieſes Lebens abwendete. Nun ſey mir geſegnet, Du ſchmerzlich theurer Enkelſohn, und lange bluͤhe Dein Glüͤck auf Erden!

Die Matrone neigte ſich zu dem in Dank