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erfahre: daß ſie die Geliebte meiner Jugend
war.— Graf Suwx, der um ſie warb, trat feindlich zwiſchen uns. Abgewieſen, wußte er es dahin zu bringen, daß ihr von Deinem Urgroßvater Rothenburgs Hand ohne Liebe aufgedrungen ward. Nicht zufrieden mit den Leiden, welche er ihr bereitet, benutzte er Dei⸗ nes Aeltervaters heftige und argwöhniſche Ge⸗ müthsart, um den Keim der Eiferſucht und Zwirtracht in ihm zu nähren, bis er fürchter⸗ lich ausbrach, und das Opfer grfallen war. Der Bruder der Ungluͤcklichen, eine Zierde des Maltheſerordens, der edle unvergeßliche Freund meiner Jugend, trat jenem Gottloſen entgegen,
und von ſeiner Hand. 61 8 it
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Während Dein Arltervater verbannt
grühtet⸗ ſich mit Reue und Schmerz in fer⸗
nen Laͤndern verbarg, erlangte Graf S als nächſter Lehns⸗Agent einen Theil der zur Rothenburg gehörigen Güterz der andere ward
von Staatswegen eingezogen. Warum alſo
Graf Sx ſich bemuͤhete den Aufenthalt Deines Vaters auszuforſchen; und niemals


