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theuerſte Freund meiner Jugend, welcher längſt nicht mehr iſt. Sein Andenken aber bleibt mir ſtets heilig.“„So!“ ſagte der Graf mit Spannung, und ſetzte ſich, um ſein In⸗ quiſitor⸗Amt weiter fortzufuͤhren.
Frage. Wie war der Name des Man⸗
nts, welchen Sie beleidigten, und erfuhren Sie etwas von ſeinem fernern Schickſal?
Antwort. Der Freiherr von Rothenburg floh mit ſeinem einzigen Kinde. Seinen Auf⸗ enthalt zu entdecken, hieß ich vergeblich nach⸗ forſchen, und ſo war es mir nicht vergönnt,
an dem Sohne zu verguten, was durch mich der Vater verlor.„
Frage. Wo liegt die ermordete Frau von Rothenburg begraben?.
(Der Prior legte in ſchmerzlicher Bewe⸗ gung die Hand aufts Herz, und mit krampf⸗ hafter Zuckung ſchlug er das Auge gen Himmel,) Antwort. Die Aſche der Ungluͤcklichen liegt zerſtreut in den Felsſchlunden der Ro⸗ thenburg, wo die Hand ihres Gatten ſie von
„Es war“ entgegnete Ambroſius,„der


