biſt Du Ungluͤcklicher? Was bannet Dich an dieſe Staͤtte?“
„Du nennſt mich“ ſagte jener mit erſtor⸗ benen Toͤnen:„bei dem rechten Namen.
Nicht frage mich, wer ich bin— frage wer
ich geweſen!— Frieden ſuch' ich hier.“ Ambroſius neigte ſich uͤber ihn leiſe betend. Dann ſagte er:„Friede wohnt in dieſen Be⸗ hauſungen nur dann, wenn alle irdiſche Ge⸗ walten von uns niedergekämpft wurden, und wir mit dem Göttlichen verſoͤhnet ſind. Huſt Du es, ſo haſt Du Frieden.“
Der Unbekannte ſtöhnte tief; dann gab er ein Zeichen, daß man ihn fortführen möge⸗ Man brachte ihn wieder in Pater Medicus Zelle, wo dieſer mit Ambroſius die Nacht hindurch bei dem Fremdling wachen blieb. Sprach⸗ und ſchlummerlos, jede Erquickung abweiſend, war der Unglückliche in dumpfer Betäubung auf dem Lager hingeſtreckt.
Als durch die gothiſchen Fenſter das erſte Morgenroth einbrach, und die verlöſchende B
er ihn verlaſſen, ſtarr wie ein ſteinernes Bild. Er blieb vor ihm ſtehen, und ſprach:„Wer
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