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ner, ihn raſch auf die Bank niedergleiten zu laſſen Er mußte etwas ganz Entſetzliches geſehen haben, das ihn bis ins Innerſte traf, ein jäher, todbringender Schmerz durchzuckte ihn, er ſchien ſich losgelöſt von Allem, was ihn einſt glücklich und ſelig gemacht hatte. Er hielt ſich für einen Verdammten, der allen Qua⸗ len der Hölle und des Fegefeuers für ewig ausgelie⸗ fert worden ſei. Und jenſeits des Höllenpfuhls, in dem er ſchmachtete und litt, ſtand Agathe, ſein ſchönes, junges Weib, das er ſo innig geliebt hatte und um deſſen willen er einſt ſelbſt den Herrendienſt des Her⸗ zogs Albrecht verlaſſen und wieder zu dem Handwerk gegriffen hattte, das er als Knabe gelernt und einſt aus Verachtung gegen alles zünftige Weſen zur Seite geworfen hatte. Seine ſchmalen, unruhigen Finger waren ja nicht fertig damit geworden, die kleine, glatte Nadel feſtzuhalten. Aber Agathen zu Liebe hatte er doch wieder zu ihr gegriffen, Agathen zu Liebe hatte er ſeiner ungebundenen Freiheit entſagt, ihr zu Liebe war er wieder unter die Schneider gegangen, und das kam ihm jetzt Alles wie ein Traum vor, jetzt, da er ſich um ſein Opfer, um ſein Leben, um ſeine Liebe betrogen ſah. Betrogene Liebe aber iſt wie vergoſſe⸗ nes Menſchenblut und ſchreit um Rache.
In ſeinem Hinbrüten hatte der Schneider nicht


