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Reiter, von dem wir oben ſprachen, zügellos und nur an die flatternden Mähnen des Pferdes ſich noch an⸗ klammernd, herangeſprengt und hätte unfehlbar den un⸗ glückſeligen Schneider, der ſich jammernd am Boden wälzte, überritten, wenn nicht der Landsknecht das zitternde Pferd aufgefangen und ſofort zum Stehen gebracht hätte.
Und nun brauſte auch der jubelnde Ruf:„Lyskirch⸗ ner, Lhskirchner!“ durch die Reihen des Volkes. Jetzt erſt hatte man den tollen Reiter erkannt, und von allen Seiten drängte man ſich an den Kämmerer heran; ein Jeder wollte ihm ſeine Freude über ſein unverhofftes Kommen ausſprechen, und über das Ge⸗ ſicht des alten Mannes flog ein Zug wie Rührung über all die offene und unverſtellte Theilnahme, die ihm hier entgegentrat. Hundert Hände wetteiferten, ihm beim Abſteigen vom Pferde behülflich zu ſein, dann aber beruhigte er mit kurzem Worten die Leute und eilte, in das Rathhaus zu kommen und vor dem ver⸗ ſammelten Rath Bericht zu erſtatten über ſeine wun⸗ derbare Rettung aus Feindes Krallen, über ſeinen halsbrecheriſchen Ritt zur Stadt und über das Schick⸗ ſal des zurückgebliebenen Portner.
Fellner hatte inzwiſchen mühſam ſeine Glieder wieder zuſammengeſucht und ſich unter tauſend Schmer⸗


