Teil eines Werkes 
1. Band (1874) Das Gespenst / von Hermann Oelschläger
Entstehung
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ihm, wie wenn er deſſen breite Bruſt damit durch⸗ bohren wollte.

Aber Meiſter Fellner antwortete der Kriegs⸗ mann, indem er ſeine Hellebarde ſenkte und nur ihren Schaft wie abwehrend zwiſchen ſich und Fellner hielt.

Was? unterbrach ihn dieſer, und ſeine Augen blitzten wirklich vor Zorn.Ihr kennt mich und ſchämt Euch nicht, einem ehemaligen Kriegsknecht des braven Herzogs Albrecht von Baiern ſo übel mitzu⸗ ſpielen?

Nur nicht ſo hitzig, Meiſter, begütigte der Landsknecht, indem er den noch immer Andrängenden mit dem Schaft ſeiner Hellebarde langſam zurückſchob; was Ihr wart, weiß ich, und was Ihr ſeid, weiß ich auch. Hoffentlich verſteht Ihr aber die Nadel und den Zwirn beſſer zu handhaben, als Ihr da⸗ mals mit dem groben Kriegsgeräth umgegangen ſein mögt.

Ein ſchallendes Gelächter der Umſtehenden brachte Meiſter Fellner, der ſolche Anſpielungen auf ſein ge⸗ genwärtiges Handwerk nie freundlich hinzunehmen pflegte, aufs neue in Harniſch.

Was wollt Ihr damit ſagen? fuhr er los, in⸗

dem er abermals mit den Händen ſich durch die ge ſträubten Haare fuhr.Hab' ich meinem Herrn etwa