Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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ben wollte, wo bleibt die tiefſinnige Abhandlung über die Schachfiguren, die mich zum Profeſſor der Hoch⸗ ſchule machen ſollte! Es iſt ſchrecklich, Alles iſt vorbei, Alles umſonſt, Alles hin. Das Beſte wäre wohl, ſofort abzureiſen. Aber ich weiß, ein erneuter Wechſel des Aufenthalts würde mich jetzt auf das Krankenlager werfen. Ich will alſo bleiben. Du aber, Unglückſelige, haſt mir geſtanden, daß Du Frater Heinrich liebſt. Dora, ahnſt Du, was das heißt? Ahnſt Du, daß Du an der Sünde vorüberſtreifſt, da Du Deine Augen auf einen Mann wirfſt, der ſein Leben der Kirche, ſein Herz Gott verlobt hat? Ich will Dich ſchonen und darüber ſchweigen. Meine Pflicht aber iſt es, diejenigen Maßregeln zu treffen, die Dein Zuſtand unabweisbar erheiſcht, Du darfſt mit Frater Heinrich nie mehr allein zuſammentreffen. Noch ahnt er nicht, wer Du biſt, noch kann Alles zum Guten geführt werden. Ver⸗ ſprichſt Du mir das?

Ja ſagte Dora kaum hörbar.

Du verſprichſt mir, Dein Zimmer nie mehr ohne mich zu verlaſſen?

Ich werde Dich, wenn ich es paſſend finde, ſpa⸗ zieren führen, auf Wegen, die uns vor Ueberraſchungen