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„Was meinen Sie?“
„Sie wiſſen es noch nicht?“ rief der Schauſpieler überraſcht.„Ah, Sie ſind weit zurück in der Welt⸗ geſchichte. Vor einigen Wochen— es mag um die⸗ ſelbe Zeit geweſen ſein, da Sie krank wurden— ſchrieb Fräulein Marion Knall und Fall, ohne daß Je⸗ mand nur eine Ahnung hatte, an den Director und bat um ihre Entlaſſung. Der Director war natürlich außer ſich und wollte nicht darauf eingehen. Sie be⸗ harrte auf ihrem Verlangen. Als alle Vorſtellungen und Bitten von ſeiten des Directors nichts halfen, ſchickte dieſer den Doctor Breitſam zu ihr, in der Hoff⸗ nung, daß der mit ſeiner unübertroffenen Zungen⸗ fertigkeit etwas ausrichten werde. Er hätte keinen ſchlimmern Boten wählen können; denn Marion ließ ihn gar nicht vor, ihr Kammermädchen ſoll ihn im Gegentheile halb die Stiege hinuntergeworfen haben, was Doctor Breitſam ſehr unpaſſend und unanſtändig fand. Daraufhin blieb dem armen Director nichts übrig, als ſich zu fügen, und er verlangte wenigſtens ein Reugeld. Als dieſes die Dame in der nämlichen Stunde zahlte, hoffte er ſie auch moch zu einem letzten Auftreten zu bewegen, ſie aber gab auf ſeine Bitte gar keine Antwort und reiſte am ſelben Tage von hier ab, vermuthlich um, man weiß nicht wo, ein neues Enga⸗


