Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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doch etwas ſtockend,wie kommen Sie eigentlich dazu

Modell zu ſtehen? fragte das Mädchen lebhaft. Nicht wahr?

Gewiß. Ihre Art zu ſein, Ihre Ausdrucks⸗ weiſe

Ach ſagte Kleopatra,das iſt eine einfache Ge⸗ ſchichte, die ich Ihnen erzählen will; doch dazu paßt ein Glas Wein! Darf ich Ihnen aufwarten?

Mit dieſen Worten erhob ſie ſich raſch vom Divan, trat an einen zur Seite ſtehenden altmodiſchen Schrank, drückte an einer verborgenen Feder und holte zum großen Erſtaunen des Doctor Anſelmus eine Flaſche Wein mit Gläſern hervor.

So ſagte ſie, indem ſie Beides auf den Tiſch ſtellte.Seien Sie ohne Beſorgniß, ich habe ein Recht, über den Weinkeller Ihres Freundes zu verfügen; ſtoßen Sie an, der Wein iſt nicht ſchlecht, es iſt ein kleiner Burgunder.

Damit hatte ſie ſelbſt ein Glas auf einen einzigen Zug hinuntergeſtürzt und auf dem Sopha wieder ihren Platz eingenommen.

Wie heiß! ſagte ſie und knöpfte ohne weiteres ihre Jacke auf, unter der ſie, wie ſich Doctor Anſelmus ſofort überzeugte, nur noch das nothwendigſte aller

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