Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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ward von Heinrich vergeſſen. Er hatte ſich bereits Paͤſſe fuͤr ſich und ſeine Begleiterin verſchafft. Wolfs Brief war gleich an jenem Tage abgegangen und das zweite Exemplar des Schreibens beſaß Heinrich gleichfalls ſchon.

Ich muß es den Freunden uͤberm Meer uͤberlaſſen, hatte der hilfreiche Amerikaner geſagt,welcher Art die Stel⸗ lung ſein kann, die Ihnen werden wird; ich buͤrge aber da⸗ fur, daß ſie all Ihren Anſpruͤchen und Wuͤnſchen entſprechen wird, ſowohl was den Wirkungskreis, als die pekuniären Vortheile anlangt.

Heinrich wußte, daß er ſich vollkommen auf Wolfs Wort verlaſſen konnte. Im Uebrigen hatte er alle Anſtalten ohne fremde Hilfe zu treffen gewußt und ſich gehuͤtet, jemand die leiſeſte Ahnung von ſeinem Geheimniß faſſen zu laſſen. Er hatte jeden Umſtand auf das genaueſte berechnet, alles war erwogen und ſelbſt bis auf die Minute beſtimmt wor⸗ den. Es mußte ein Wunder geſchehn, wenn er ſeinen Plan vereitelt ſehen ſollte.

Nun erſt, nachdem Alles geſchehn war, deſſen Gelingen nicht in ſeiner Hand allein lag, nachdem alle äußern Mittel herbeigeſchafft und Alles angeordnet war, und da es nur noch ſeines Muthes und ſeiner Entſchloſſenheit bedurfte, um das Werk zu vollenden, fuhlte ſich Heinrich ruhig und gefaßt.

Es war ihm leicht gemacht worden, jeder laͤſtigen Frage auszuweichen, denn gluͤcklicherweiſe hatte ihn der Zufall in dieſer letzten Zeit vor der Zudringlichkeit jener Bekannten, die ſich ſeine Freunde nannten, bewahrt. Selbſt Eliſabeth hatte ihn verſchont und er konnte glauben, daß dieſelbe ent⸗