Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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Ende gar den Hut vor deinem alten Kameraden ziehen. Schaͤm' dich!

Ich will's nicht laͤugnen, Heinrich, entgegnete Jener; aber nicht eigentlich ich, ſondern nur meine Blouſe und die ſtaubigen Reiſeſtiefeln ſollten vorbeigehn. Ich wuͤrde dich in der naͤchſten Viertelſtunde aufgeſucht haben, denn ich wußte ſchon, daß du hier warſt.

Wunderlicher Menſch! ſagte Heinrich.Nun, fuͤr diesmal ſoll dir's noch vergeben ſein. Du mußt aber doch im Reiſehabit mit mir gehen. Mein Gaſthof iſt nur we⸗

nige Schritt von hier und da wollen wir ein wenig plau⸗

dern und du ſollſt mir erzahlen, wie dir's gegangen und wo du geweſen biſt. Mit dieſen Worten nahm er den Arm des Handwerksburſchen und fuͤhrte ihn den Weg nach ſeiner Behauſung.

Sieh, Heinrich, ſagte der Handwerker, der wohl oder uͤbel mitgehn mußte,das iſt nun eigentlich wieder gegen unſre alte Abrede. Wo ich zeither geweſen, daran kann dir wenig liegen, und daß mir' bis dieſe Stunde leidlich gut gegangen, kannſt du aus dem Umſtande abnehmen, daß ich deine Hilfe nie verlangt habe.

Ja, freilich, du haſt ganz recht; aber ich habe gerade jetzt meine neugierige Stunde. Komm nur, hier ſind wir ſchon am Orte. Wir ſetzen uns in das Gaſtzimmer und probiren, ob dich eine Flaſche Wein redſelig machen kann.

Ulrichs Geſchichte war einfach genug. Er hatte ſich hier und dort in der Welt umgeſehen, hatte an verſchiedenen Orten gearbeitet und war jetzt im Begriffe nach Danzig zu