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es ihm zum erſten Mal vor die Augen käme, dann ſchüttelte er den Kopf über die Wunderlichkeit des alten Mannes, welcher für möglich hielt, daß man bei der Liebe auch daran denken könne, und beeilte ſich, dem Schwiegervater in spe für die Einwilli⸗ gung zu danken und die Verſicherung beizufügen, daß er bei ſeiner Werbung nur an Philippine gedacht und nur noch den Wunſch habe, ſie zufrieden und glücklich zu ſehen.
Es ward Herbſt. Die Schwalben auf der alten Kirche rüſteten ſich zur Reiſe nach dem Süden, das Laub der Bäume glänzte im Bronzeſchmuck, das Fir⸗ mament in heitern Farbentönen; die leiſen weißen Fäden, das eigenſte Symbol des Herbſtes, flatterten ſpielend und neckend durch die reine Luft, in welcher ſich behaglich die bunten Köpſchen der Aſtern wiegten.
Zum zweiten Male nach drei Jahren zog mit ſelig klopfendem Herzen der ſchöne Rector den Weg gen Oſten; diesmal aber im ſchönſten Wagen, welcher auf⸗ zutreiben geweſen war. Er wollte Heroine heimholen.
Welche Träume umgaukelten ihn, welche Hoffnun⸗ gen und Pläne zogen mit ihm dahin!
Er malte ſich aus, wie beglückend es ſein werde, nun erſt ein trautes, gemüthliches Daheim zu haben,
ein Weſen neben ſich zu wiſſen, welches ihn verſtand


