Teil eines Werkes 
2. Band (1870)
Entstehung
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beſchloß, ihn heute vorzutragen, und nun es ſo weit iſt, iſt mir wieder, als dürfe ich es nicht.

Nun, es iſt doch nichts Böſes?

Nein, o nein, etwas ſehr Gutes, Schönes.

Das kannſt Du mir doch aber allemal ſagen!

Ja, aber es geht auch nicht auf einmal. Der Wunſch hat einen Vorwunſch.

Der Graf konnte ſich eines Lächelns nicht erwehren.

Nun alſo, nenne mir zunächſt dieſen.

Da bitte ich ganz gehorſamſt, daß Sie nicht zürnen v wenn Ihnen das Zweite doch mißfallen ſollte, ſondern annehmen, als hätte ich's nicht geſagt.

Da könnteſt Du aber heute ſehr kurz wegkommen, mit einem bloßen Verſprechen.

Welches Sie aber doch richtig halten würden, wie alle vorigen?

Das verſteht ſich.

Nun, ſo wäre daſſelbe auch vom höchſten Werthe für mich. Außer dem zweiten Theile heute habe ich überhaupt nur das Verlangen, Sie möchten mit mir zufrieden ſein und ich immer bei Ihnen bleiben dürfen.

Du weißt ja, daß ich bisher zufrieden mit Dir war.

Ja, gnädigſter Herr, das iſt auch mein Stolz und meine Freude geweſen, und darum iſt's ſo wichtig, daß dahinein keine Störung kommt.