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Ueber Joſeph's ausdrucksvolle Züge glitt ein leiſes Lächeln, während er den Ueberhang der Lampe wieder herabzog.
„Das hat eine andere Macht vollbracht“ wiederholte Margarethe.
„Und welche meinſt Du?“
„Das ſollteſt Du mir ſagen.“
„Ich kann es nicht.“
„Dir fehlt der Muth?“
„Nein, das Wiſſen.“
„So möchte ich Dir zum Bewußtſein helfen.“
„Thue es.“ „Ich habe dieſen Abend viel an das Brautkleid gedacht.“
„Daran erkenne ich, daß Du des Vaters echte Schweſter biſt.“
„Weil meine Wünſche unſterblich ſind?“
Joſeph neigte bejahend das Haupt.„Trotz bitterer Erfahrungen und Erinnerungen.“
„Erinnerungen? Es ſind auch ſüße dabei, und Er⸗ fahrung macht weiſe, bringt Hoffnung.“
„So ſteht geſchrieben“, murmelte Joſeph, in Ge⸗ danken verſinkend. Eine Pauſe entſtand. 3
„Es war ſonderbar“, fuhr Margarethe, ebenfalls
ihren Gedanken nachhängend, fort,„ſonderbar, daß meine von Oben, Des Hauſes Eckſtein. II. 12


