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ja ſo viel wohler gefühlt, als er ſie noch behandelte, ſie hatte nie ſolche Athemnoth gehabt wie jetzt.
Der Arzt war gekommen und mit ihm Cäciliens letzte Freude auf Erden. In der Hoffnung, daß er ihr helfen werde, war ſie hinübergegangen, er hatte ihr das Sterben erleichtert.
Als die Paſtorin am Tage nach der ruhig ver⸗ ſchlafenen Nacht wieder anfing, über den Verluſt zu klagen und in rückſichtsloſer Weiſe in Johanna's Ge⸗ genwart betonte, wie tückiſch vom Schickſal es ſei, daß gerade die Schöne habe ſterben müſſen, konnte der Arzt ſich nicht enthalten, ihr ebenſo rückſichtslos zu erwidern, daß das ihr Werk ſei, indem ſie die Verſetzung er⸗ zwungen habe.„Ich hatte Sie ja auf das Gefährliche einer ſolchen Veränderung für das zarte Kind auf⸗ merkſam gemacht“ ſchloß er hart.„Es iſt nun ſo ge⸗ kommen, wie xich gefürchtet; die Skropheln haben ſich von der Haut auf einen edeln innern Theil gewor⸗ fen und ſo den Tod herbeigeführt. Es war unver⸗ zeihlich, daß Sie da nicht bleiben wollten, wo Andere es ſich Geld und Mühe koſten laſſen, um wenigſtens einen kleinen Theil des Jahres die herrliche, geſunde Luft zu athmen.“
„Es leben ſo viele Menſchen hier, ich habe es Ihnen ſchon damals geantwortet“, ſagte ſie gereizt.


