Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Er ſchwieg; auch der Cardinal antwortete nicht ſogleich. Es war, als wenn dieſer einige Zeit gebrauche, um die Kühnheit dieſer Forderung zu überwinden. Kein Strahl von Wohlwollen ſänftigte ſeine harten Züge. Endlich ſagte er:

Dieſe Sache gehört nicht zu meinen Befugniſſen. Die indiſchen Angelegenheiten ſtehen unter ihren be⸗ ſondern Gerichtshöfen. Die Anſprüche der Colons gehen den König perſönlich an, der auf ſie allein zu antwor⸗ ten hat.

Aus dieſer Urſache flehe ich um Eure Vermittelung, hochwürdiger Cardinal, ſagte der Steinſchneider etwas dringender als zuvor.Ihr ſeid der einzige Mann, deſſen Vorſtellungen über dieſe Angelegenheit der König nicht zurückweiſen wird, denn er vertraut Eurer Weisheit und Einſicht wie ſeiner eigenen.

Dieſe Anſprüche der Colons ſind ſo groß, ſprach Timenes,daß der König ſie ſchwerlich jemals erhören wird.

Der Rath von Indien hat geſtern ſein Erkenntniß in der Sache des Ritters Don Diego Colon ausgeſpro⸗ chen, fügte Ferrer hinzu.Er erklärt alle von ihm an die Krone geſtellten Forderungen für rechtlich begründet, da ſie ihm durch frühere Verträge mit ſeinem Vater ge⸗ leiſtet und wiederholt beſtätigt ſind. Und weil alſo dieſe