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früher und das durchdringende Auge blitzte mit gleicher Kühnheit. Nur das harte, dunkle Antlitz mochte noch einige Falten mehr aufzeigen.
Jayme Ferrer dagegen ſchien mehr dem allgemeinen Geſetze der Sterblichkeit zu unterliegen. Sein Haupt hing tiefer auf die Bruſt herab, ſein Schritt war noch wan⸗ kender geworden. Dies waren jedoch die einzigen Ver⸗ änderungen, welche der Lauf der letzten Jahre für ihn mit ſich geführt hatte.
Er begrüßte den Kirchenfürſten mit einer ſo tiefen Verbeugung, wie dieſer ſie von einem ſo weit unter ihm Stehenden erwarten konnte. Dann trafen ſich die Blicke dieſer beiden außergewöhnlichen Männer und ruhten einige Sekunden lang in einander, als wolle Einer in der Seele des Andern leſen. Timenes hob darauf an:
„Es iſt lange, ſeit meine Augen Dich nicht gewahr⸗ ten, Jayme Ferrer. Als Du zuletzt auf dieſer Schwelle vor mir ſtandeſt, redeten wir über den Mauren Reduan Benegas. Ich hoffe, daß er damals keinen Schaden er⸗ litt. Wenigſtens gab ich den Befehl, daß ihm ſein gan⸗ zes Vermögen überantwortet und ſeiner Auswanderung nichts in den Weg gelegt werde.“
„Alles geſchah, wie Ihr es geboten hattet, mäch⸗ tiger Cardinal,“ entgegnete Ferrer.„Er verließ ſein Ge⸗


